Neue Schule. Neue Menschen. Neue Freundschaften.

Vor dieser Situation stehen alljährlich die neuen Fünftklässler am Gymnasium Schrobenhausen. Um die Kinder dabei zu begleiten und ihnen so einen gelungenen Start in ihren neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen, führt das „P-Seminar Religion – Soziales Lernen“ im ersten Halbjahr des Schuljahres 2018/2019 fünf Aktionen mit den Schülern der fünften Klassen durch. Dabei bekommen die Kinder die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen, vor allem aber sich gegenseitig zu respektieren und nebenbei noch Spaß zu haben.

Bereits im Juli, als unsere jetzigen Fünftklässler noch Grundschüler waren und sich im Gymnasium Schrobenhausen zu einem „Schnuppertag“ trafen, stellten sich die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars den künftigen Mitschülern zum ersten Mal vor und halfen tatkräftig mit, bereits die ersten Grundsteine für neue Freundschaften zu legen.

Zu Beginn des Schuljahres konnten die frischgebackenen Gymnasiasten im Rahmen der Kennenlerntage schöne Stunden im Tagungshaus Maria Beinberg verbringen. Einen ganzen Nachmittag kümmerte sich das P-Seminar zusammen mit den Tutoren um ein ausgewogenes Programm. So konnten die Fünftklässler – nach verschiedenen Kennenlernspielen – bei einigen Kooperationsaufgaben bereits ihre Teamfähigkeit im Klassenverband unter Beweis stellen.

Anfang Oktober verbrachte das P-Seminar einen weiteren Nachmittag mit den Fünftklässlern. Ein gemeinsames Picknick und die Gestaltung der Klassenzimmertüren standen auf dem Programm. Jede Fünftklasstür ist nun mit einem Baum aus Papier geschmückt, dessen Blätter von den Schülern individuell gestaltet wurden: je nach Vorlieben und Interessen sind die Blätter mit Fußbällen, Notenschlüsseln, Tieren und vielen anderen Dingen beklebt und bemalt.

In der zweiten Oktoberwoche erklärten die P-Seminarler ihren Schützlingen das Prinzip der „Zeit für uns – Stunden“, die in regelmäßigen Abständen am Gymnasium Schrobenhausen stattfinden, und zeigten ihnen an einer Beispielstunde auch gleich, wie es geht.

Zwischen den „Großen“ und den „Kleinen“ entsteht ganz nebenbei Vertrauen und damit ein zartes Band, das wertvoll werden könnte, wenn sich die ersten Misserfolge einstellen oder falls Schwierigkeiten innerhalb der Klassengemeinschaft auftreten sollten.

Aber jetzt warten erstmal alle gespannt auf die große Kooperationsaufgabe, die noch aussteht…