Medaillenregen für das Gymnasium Schrobenhausen bei den bayerischen Meisterschaften im Tanzen

Beide Mannschaften des Gymnasiums Schrobenhausen kehrten mit einer Medaille im Gepäck von den bayerischen Meisterschaften im Tanzen der Schulen in Geiselhöring zurück.

Die „Großen“, die in der Alterklasse 1 im Gesellschaftstanz an den Start gingen, marschierten mühelos ins Finale und wurden mit Silber dekoriert. Sie mussten sich hier lediglich ganz knapp ihrem seit Jahren größten Konkurrenten, dem Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf, geschlagen geben. Souverän legten sie einen Rock’n Roll zu den Liedtiteln Wild Dances von Ruslana und The Phoenix von Fall out boy aufs Parkett. Es stimmte alles bei der durch und durch mit archaischen Elementen durchsetzten Choreographie: Ausstrahlung, Ausführung  und Ausdruck. Die Trainer Jens und Marina Wedemeyer zeigten sich sichtlich zufrieden.

Die Silbermedaille ist zugleich das Ticket für die inoffiziellen deutschen Meisterschaften des  Deutschen Tanzsportverbandes. Dieser richtete das Tanzfest seit vergangenem Jahr für alle Erst- und Zweitplatzierten der austragenden Bundesländer auf Bundesebene aus, da dies auf Schulebene leider nicht vorgesehen ist.

Die jüngeren Mädchen der Altersklasse 2 sorgten in fast neuer Besetzung in diesem Jahr für eine kleine Sensation. Sie tanzten sich mit einer sehr ergreifenden Interpretation zu „So cold“ von Ben Cock in die Herzen der Jury und wurden für ihre hervorragende Leistung mit Bronze belohnt. Im Mittelpunkt der Geschichte stand eine junge Frau, die nach dem Zerbrechen einer Beziehung gegen Kummer und die daraus resultierende Gefühlskälte kämpft. Im Finale war noch einmal eine deutliche Steigerung in puncto Synchronität und Ausdruck gegenüber der Vorrunde zu erkennen. Trainerin Claudia Schweitzer fieberte am Rande mit ihren Mädchen bis zum Ende mit.

Beide Gruppen fielen durch Choreographien auf, die nicht dem sogenannten „Mainstream“ in der Tanzszene entsprachen. Mit geschickt gewählten Details spannten sie tänzerisch gestaltete Geschichten zwischen den Klängen auf.

Der Funke sprang deshalb auch von beiden Mannschaften auf das Publikum über. Die Gruppen wurden während und nach den Aufführungen mit tosendem Applaus bedacht.