Berufsinformationsabend

Nach mehrjähriger Pause fand am Gymnasium wieder ein mit vielen Referenten hochrangig besetzter Berufsinformationsabend statt. Ziel war die möglichst umfassende Information der Gymnasiasten über viele Berufe.

Am Freitagabend um 18:30 Uhr begrüßte der stellvertretende Schulleiter Hilmar Schmidt in der Aula die teilweise von weither angereisten Referentinnen und Referenten und auch die mehr als 300 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12.

Es war ein herzlicher Empfang, denn die meisten Referenten waren ehemalige Schüler, die gerne für einen guten Zweck in ihre alte Schule kamen, um der nachwachsenden Generation von ihren Studiengängen und ihren Berufserfahrungen zu berichten. Ehemalige Schüler ganz unterschiedlichen Alters und die derzeitigen Schüler beieinander versammelt ─ der Begriff Schulfamilie war keine Worthülse, sondern echt spürbar! 

Nach der Begrüßung verteilten sich Referenten und Schüler auf 35 Klassenzimmer.

Nach dem Motto „Stelle dein Programm selbst zusammen und suche dir für jede der drei Präsentationsrunden einen Vortrag deiner Wahl aus!“ wurden die Gymnasiasten bis 21:00 Uhr auf den Weg in die bunte Berufswelt geschickt. Zu ungewohnter Stunde herrschte also quirliges Leben im gesamten Schulhaus. Sogar der Pausengong war eigens passend umprogrammiert worden, denn nach jeweils 40 Minuten Zeit für Vortrag, Gespräche und Fragen waren immer 5 Minuten zum Wechseln vorgesehen. Zur Auswahl standen klassische Ingenieurberufe und Naturwissenschaften, Lehrämter, Gesundheitsberufe, CTA, Psychologie, Jura, Informatik, Architektur, Medien und Kommunikation, Geographie, Landwirtschaft und Lebensmitteltechnik, wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, Karrieren bei Bank, Finanzamt, Polizei und Bundeswehr sowie das duale Studium bei renommierten Firmen der Region. Viele Berufssparten waren mit einer erfahrenen Persönlichkeit aus dem Berufsleben und einem noch im Studium stehenden ehemaligen Gymnasiasten der Schule bestückt. So erfuhr der Besucher viel über das Studium/ die Ausbildung, geeignete Bildungsstätten, Zulassungsbeschränkungen und  Alternativwege. Ebenso reichte die Information von mitzubringenden fachlichen und persönlichen Eigenschaften und Stärken bis hin zu möglichen Schwerpunktsetzungen und dem beruflichen Tagesablauf. Fragen zu beruflichen und finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten, zur „Lebensorganisation“ wie Arbeitszeit, Mobilität oder Familienplanung, aber auch Risiken im Beruf wurden in den Präsentationsrunden angesprochen.

Den Schülerinnen und Schülern zufolge ließen sich ganz verschiedene Vortragsstile erleben: natürlich Frontalvortrag, aber auch lebendiger Sitzkreis und überzeugende Präsentationen. Stets blieb auch genügend Zeit für Fragen und Gespräche. Insgesamt wurden die vielen sorgfältig zusammengetragenen und authentisch vermittelten Informationen der Referenten als sehr hilfreich empfunden.

Beim gemütlichen Ausklang in der Aula gab es dann noch angeregte Gespräche unter den Mitwirkenden. Es war einfach ein schönes Gefühl, in entspannter Runde noch ein wenig in der „alten“ Schule  zu sitzen und vielleicht auch ein bisschen wehmütig über die frühere Zeit am Gymnasium zu plaudern.